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Givat Haviva


Was ist Givat Haviva?

Givat Haviva ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte zwischen Tel Aviv und Haifa, die sich aktiv für eine friedliche und tolerante Gesellschaft engagiert. Als älteste und größte bestehende israelische Einrichtung im Bereich der jüdisch-arabischen Verständigungsarbeit hat sich Givat Haviva der Förderung des kulturellen und religiösen Pluralismus verschrieben. ...

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg und Gewalt. - Erziehung muss ein Demoktratieverständnis sowie Toleranz- und Verständnis füreinander beeinhalten. Deshalb beginnt die Arbeit von Givat Haviva mit der Begegnung von jüdischen und arabischen Jugendlichen und gibt diesen - oft zum ersten Mal - die Gelegenheit, sich miteinander zu unterhalten und auseinanderzusetzen. Neben dem jüdisch-arabischen Zentrum für Frieden gibt es auf dem Campus eine Vielzahl von kulturellen und Bildungseinrichtungen. Dazu zählen u.a. das Kunstzentrum, das Archiv und Forschungszentrum der Jugendbewegung Haschomer Hazair Yad YaAri und das Zentrum für Holocauststudien Moreshet. Außerdem werden Sprachkurse angeboten. In jeder Hinsicht bietet Givat Haviva ideale Voraussetzungen für interkulturelles Lernen. (Quelle: www.givat-haviva.de, Stand: 08.03.2015)
 
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der deutsch-israelischen Beziehungen erhielt die IGS Deidesheim/Wachenheim als Schule ohne Rassismus und Schule mit Courage im Dezember 2014 die Möglichkeit, dass sich 2-3 SchülerInnen an der deutsch-israelischen Schülerbegegnung mit Givat Haviva beteiligen können. Mittlerweile haben sich drei SchülerInnen des Jahrgangs 10 hierfür beworben. Sollten ihre Bewerbung erfolgreich sein, erhalten sie in den kommenden Sommerferien Besuch von einem israelischen Austauschschüler und werden in den Osterferien 2016 nach Israel reisen, um hier auf dem Campus von Givat Haviva an einem Projekt teilzunehmen. 
In der ehem. jüd. Synagoge Deidesheim findet derzeit eine Ausstellung über die Bildungs- und Begegnungsstätte Givat Haviva statt. Die Ausstellung besuchten zahlreiche Schülergruppen der Jg. 9-11.

 

 

Herr Dr. Ratter vom Freundeskreis ehem. jüd. Synagoge Deidesheim gibt einen Überblick zur Geschichte der Juden in Deidesheim. Die SchülerInnen erschließen sich danach selbständig die Ausstellung anhand eines Fragenkatalogs. Am Ausstellungsbesuch nahmen auch Asylbewerber aus Syrien, Palästina und dem Kosovo teil.

 

In einer abschließenden Auswertung geht es in einer offenen Diskussion nicht nur über die Konflikte in Israel, sondern auch um globale Konflikte und die Frage nach der Verantwortung der Deutschen gegenüber dem Volk Israel nach dem Holocaust. 

 

 

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